Unglaublich.. Klaus-Jürgen ist 2024 pleite

[Unglaublich] - Klaus-Jürgen ist 2024 pleite.. Ohne eigene Schuld..

Hier erfährst du die (wahre) Geschichte von Klaus-Jürgen Dietrich (Name von uns aus Datenschutzgründen geändert), der jetzt schon genau voraussehen kann, dass er 2024 Pleite sein wird.

In dieser authentischen Geschichte von Klaus-Jürgen erfährst du..

[1] wie die Bankihn am ausgestreckten Arm verhungern lässt..[2] was die Versicherungen für ein Spiel spielen, bei dem Klaus-Jürgen immer der Dumme ist..[3] welche starke Alternative es für ihn gibt, die ihm aber nie angeboten wird..Du bekommst diese absolut einzigartigen Insider-Informationen so von uns zusammen gestellt. Du wirst sie in dieser Form nicht im Internet finden und auch nicht bei Google, da wir keine Suchmaschinen Optimierung betreiben. (Und ja - auch nicht wollen)Das Ziel ist einzig und allein, dir zu zeigen, wie der Hase läuft. Was du dann mit dieser Information für dich selbst anfängst ist deine Sache;-)

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Zurück zu Klaus-Jürgen.Er hatte, wie so viele Menschen seiner Generation, 1994 einen Lebensversicherungsvertrag abgeschlossen. Mit der Laufzeit (und Auszahlung) bis 2024.Da sein damaliger Bankberater nicht auf den Kopf gefallen war und Klaus-Jürgen (und sich selbst) einen Gefallen tun wollte, riet er ihm zu einem Lebensversicherungsvertrag.Damals sicher keine schlechte Idee, sich den Tilgungsanteil bei der Bank zu sparen und statt dessen diesen Betrag in eine Versicherung einzuzahlen.Jetzt fragst du dich vielleicht, wie man auf eine solche Idee kommen kann, richtig?Hier die Geschichte, wie Klaus-Jürgen auf diese Lösung gestoßen ist:

Du hast eine feste Rate über die gesamte Laufzeit, für die du mit der Bank zunächst zusammen arbeitest. Damit kannst du rechnen, wieviel feste monatliche Ausgaben du hast.Normalerweise hätte Klaus-Jürgen damit also Zinsen für das noch nicht zurück gezahlte Darlehen und mit dem Tilgungsanteil das Darlehen an sich zurück gezahlt.Eine typische Rechnnung sieht dann so aus, dass bei einem Kredit von 200.000 Euro, Zinsen von 4% und einer Tilgung von 1,5% im Jahr 11.000 Euro an Rate gezahlt werden. Klar, oder?Das sind dann pro Monat916,67Euro an Rate. 666,67 Euro für die Zinsen und 250 Euro Tilgung, also Abtrag, damit das Darlehen zurück gezahlt wird.

Grundsätzlich besteht ja die Rate für ein Darlehen bei der Bank aus zwei Teilen.. Dem Zins- und dem Tilgungsanteil..

Klaus-Jürgen zahlt also im ersten Jahr 8.000 Euro Zinsen und 3.000 Euro Tilgung zurück.Im zweiten Jahr zahlt er ebenfalls insgesamt 11.000 Euro, aber diesmal setzt sich dieser Betrag anders zusammen.

Was soll ich lange reden, hier ist der Plan..

(Bild Tilgungsplan)Das wäre das Modell, das Klaus-Jürgen normalerweise gemacht hätte.34 Jahre zahlen, das heißt, seine Erben hätten seinen Kredit vermutlich übernehmen dürfen. In der Summe zahlt er also über die 34 Jahre in unserem Beispiel insgesamt 364.426,27 Euro für das 200.000 Euro Darlehen.Bei diesem Betrag bleibt es allerdings nicht, denn die Bank will noch eine Absicherung, falls mal etwas unvorhergesehenes dazwischen kommt. Denn, 34 Jahre sind lang, stimmt’s?Klaus-Jürgen schließt also noch eine Risikoversicherung ab, die den Kredit in einer Summe zurück zahlt, wenn er ausfällt.Diese Absicherung ist relativ günstig zu haben. Die Versicherung berechnet dafür gerade einmal 40 Euro pro Monat.

Er zahlt also für das Darlehen von 200.000 fast das Doppelte an die Bank zurück. Und das ist schon schnell, da er ja statt der sonst üblichen 1% Tilgung bereits 1,5% bezahlt.Da läuft es mir eiskalt den Rücken runter, dir auch?Diese Rechnung hat auch Klaus-Jürgen schockiert und deshalb hat er seinen Berater damals (1994) gefragt, ob das ganze nicht auch günstiger geht und was er denn besser machen könnte.Und er hat das ganze anders angestellt.Und dreimal darfst du raten, wie?

Statt jetzt beides, das heisst Zinsen UND Tilgung (=Abtrag) an die Bank zu zahlen, zahlt er an die Bank nur die Zinsen.Von den geliehenen 200.000 Euro zahlt er (erst mal) nichts zurück.Stattdessen zahlt er den Tilgungs-Anteil, womit er normalerweise sein Darlehen an die Bank zurück zahlen würde, in eine Lebensversicherung ein.

Damit spart er einen Betrag von - dreimal darfst du raten - 200.000 Euro an.Genau den Betrag, den er der Bank schuldet.

Das hat zwei Vorteile für ihn:Zum Einen sichert die Lebensversicherung das Darlehen ab, damit, wenn ihm was passiert, das Darlehen auf einmal zurück gezahlt wird.Auf der anderen Seite bekommt Klaus-Jürgen schon nach 30 Jahren das Geld ausbezahlt und kann damit den Kredit auf einmal zurück zahlen.Er ist damit 4 Jahre früher fertig als mit der anderen Lösung über die Bank.

So sieht es nun aus, wenn Klaus-Jürgen 30 Jahre lang nur die Zinsen an die Bank zahlt und keinen Cent zurück..

Dazu rechnen müssen wir also noch die Lebensversicherung..

Die kostet 280 Euro pro Monat, also 3.360 Euro pro Jahr.Diesen Betrag muss Klaus-Jürgen 30 Jahre lang zahlen.

Macht also 30 x 3.360 Euro = 100.800 Euro.

Ok. Dann vergleichen wir mal..

Variante A: Bank.Laufzeit ist 34 Jahre.Für Zinsen werden 164.426,27 Euro ausgegeben.Der Kredit mit 200.000 Euro wird auch zurück gezahlt.

Die Risikoabsicherung kostet 16.320 Euro.

​Ergibt in der Summe380.746,27 Euro.

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Variante B: Bank + Versicherung.Laufzeit ist 30 Jahre.Für den Kredit werden Zinsen von 240.000 Euro gezahlt.Die Lebensversicherung kostet 100.800 Euro für Rückzahlung und Risikoabsicherung.

Zusammen sind das 340.800 Euro.

Ergebnis:Der Betrag, den Klaus-Jürgen für sein Darlehen bezahlen muss, ist bei der Variante B „Bank + Versicherung“ ganze 39.946,27 Euro günstiger.

(Grafik: Vergleich der Einzahlungen)Jetzt kannst du dir sicherlich denken, für welche Variante sich Klaus-Jürgen entschieden hat, richtig?

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Er hat nachdem ihm der nette Versicherungsberater dieses Modell vorgerechnet hat..

..natürlich die Variante B gewählt.(Hätte wohl jeder von uns gemacht, der rechnen kann, oder?)

Fast 40.000 Euro an Ersparnis..

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Aber warum erzähle ich das alles und wieso ist Klaus-Jürgen im Jahr 2024 Pleite?Nichts deutet doch zuerst mal darauf hin?

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Eine Frage, die bei dem Abschluss dieser Variante gerne unter den Tisch gekehrt wird, ist die Folgende.

Nämlich:

Gibt es nur Vorteile oder wo ist der Haken?

Es gibt hier zwei Dinge, über die wir bis hierhin noch nicht gesprochen haben.

Eines ist, was die Versicherungsgesellschaft mit dem eingenommenen Geld macht und das zweite, warum es zwei verschiedene Beträge gibt, die in dem Vertrag stehen.

Das Geld liegt ja nun nicht bei der Versicherung rum, denn rechne mal:

Wenn die Versicherung 100.000 Kunden hat, die monatlich 200 Euro zahlen..Da kommt eine Menge Geld zusammen, stimmt‘s?

Die Versicherunglegt nun das Geld ihrer Kunden an. Damit erzielt sie Anlagegewinne und kann ihrem Kunden mehr auszahlen als vorsichtigerweise angenommen.

Da die Versicherung der Anleger der Gelder ist (und NICHT der Kunde), kann sie auch bestimmen, was mit dem Geld passiert.

Die Gesellschaft kann daher für sich selbst Immobilien kaufen und vermieten und auch einen Teil von den so erzielten Anlagegewinnen wieder an den Kunden ausschütten (=Gewinnbeteiligung).

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Zum zweiten Punkt: Zwei verschiedene Beträge, die in dem Versicherungsvertrag genannt werden.

Wie gerade erwähnt gibt es in dem abgeschlossenen Vertrag zwei Zahlen.Nämlich den garantierten Betrag, der ausgezahlt wird, und den Betrag inklusive der Gewinnbeteiligung.

Der garantierte Betrag ist immer so gerechnet, dass dieser auf jeden Fall und zwar egal, wie schlecht oder gut die Versicherung die Gelder des Kunden anlegt, ausgezahlt wird.

Denn da gibt es da noch den Betrag inklusive Überschußbeteiligung, der aller Voraussicht nach ausgezahlt werden könnte, wenn es gut für die Versicherung läuft und das vom Kunden erhaltene Geld gut angelegt wird.

Dieser Betrag inklusive Gewinnbeteiligung liegt immer über dem garantierten Betrag und wird bei den ganzen Berechnungen zugrunde gelegt.

In unserer Variante B (Kredit und Rückzahlung über die Lebensversicherung) sind die 200.000 Euro also, wie immer, wenn der Versicherungsvertreter rechnet, (und du wirst es kaum erraten) der Betrag inklusive Überschussbeteiligung.

Und hier genau siehst du auch schon ein er(n)stes Problem.

Dieser Betrag KANN am Ende der 30 Jahre Laufzeit des Versicherungsvertrags heraus kommen, MUSS aber nicht.

Und da wir ja von einem echten Fall sprechen, der wirklich so passiert ist..

..was denkst du, was während der Laufzeit der Versicherung passiert ist?

Bevor ich diese Frage beantworte hier erst mal eine Kopie (natürlich anonymisiert) der Hochrechnung vom 1. April 2002.

(Bild: Ablaufleistung Stand 2002)Hier siehst du sehr schön die Zahlen, die in die Rechnung hinein geflossen sind.Jedes Jahr versendet die Versicherungsgesellschaft natürlich an jeden Kunden diese Mitteilungen, auf denen jeder Versicherungskunde den aktuellen Stand erkennen kann.

Nun könnte also jeder Kunde jedes Jahr prüfen, ob seine Rechnung noch aufgeht. Da wir hier aber in Deutschland sind, machen wir eins: 

Wir nehmen das Schreiben das Versicherung, lochen es und heften es schön brav in dem Versicherungsordner ab.

Jetzt schauen wir uns aber mal an, was die Versicherung im Jahr 2016 an Klaus-Jürgen geschrieben hat.

Hier haben wir nun die Mitteilung aus dem Jahr 2016.(Aber besser, du setzt dich vorher hin, bevor du weiter liest.)Denn es kommt echt dick.Bereit?Hier nun der Scan mit den Zahlen:

(Bild: Ablaufleistung Stand 2016)

Wie du leicht erkennen kannst, sind die 200.000 Euro (genau: 199.194,30 Euro) aus dem ersten Bild verschwunden.

Es ist halt nicht ganz so gut gelaufen mit der Geldanlage.Banken- und Finanzcrash, fallende Zinsen, usw. Ausreden gibt es viele.

Die Summe, die 2024 voraussichtlich (Stand 2016) ausgezahlt wird, liegt bei 125.000 Euro.

Punkt.

Das allein wäre schon ziemlich herb, wenn Klaus-Jürgen nicht auch noch der Bank versprochen hätte, dass mit dem Geld aus dem Versicherungsvertrag 2024 der Kredit zurück gezahlt wird.

Problem an der Sache ist, dass die Bank nicht sagen wird „ok, lieber Kunde, deine Versicherung hatte halt Probleme bei der Geldanlage ihrer Kunden, das macht ja gar nichts“.

DIe Bank sagt zu Klaus-Jürgen im Jahr 2024 „zahlen Sie bis zum 31.12.2024 bitte 200.000 Euro zurück".

Wenn das nicht geht, verkaufen wir deine Hütte halt.(Wir haben ja eh‘ den Grundschuldeintrag und können die jederzeit verkaufen, wenn du nicht zahlst).

Und bei einem Verkauf interessiert die Bank nur eins:Dass sie ihre 200.000 Euro zurück bekommt.

Da interessiert es keinen, ob Klaus-Jürgen einen wertvollen Garten angelegt oder ganz neue Fenster eingebaut hat.Hauptsache, es kommt Geld rein.

Und wenn bei der Zwangsversteigerung zu wenig raus kommt, weil ein Schnäppchenjäger das Haus zum Spottpreis kaufen konnte, hat Klaus-Jürgen noch Schulden, aber kein Haus mehr..

..und muss den restlichen Betrag halt auch noch zahlen, während jemand anders in seinem Haus sitzt und sich über den günstigen Preis freut.

Da sind die Geldeintreiber der Bank gnadenlos.

Und wenn er das nicht kann, haben wir ja alle schon mal im Fernsehen gesehen, wie das dann abläuft..

Mit anderen Worten:

Klaus-Jürgen ist 2024 pleite.

Jetzt denkst du vielleicht, dass ich schwarz male, aber die Zahlen hast du ja selbst gesehen.

Das hat ihm die Versicherungsgesellschaft ja schwarz auf weiss mitgeteilt.

(125.000 Euro Auszahlung statt 200.000 Euro.)

Andere Frage:Was würdest du kurz vor der Rente mit 65 Jahren machen, wenn du 75.000 Euro zahlen müsstest?

Welche Bank würde dir in diesem Alter noch Kredit geben?

Und falls ja, mit welchem Geld würdest du den Kredit zurück zahlen wollen?

Im Rentenalter steht ja jedem von uns noch weniger Geld zur Verfügung als vorher.

Und die ganzen Lebensmittel, Sprit, Steuern, usw.Das wird ja auch nicht weniger und eher teurer, richtig?(Schau dir mal die Preise heute und vor zehn Jahren an, dann wird das auf einen Blick klar).

Keine besonders tollen Aussichten.

Und gerne würde ich hier auch ein Happy End präsentieren, aber es geht noch weiter.

Gerade weil diese existenzbedrohende Situation jetzt erst aufgefallen ist, hat Klaus-Jürgen natürlich versucht, noch das Ruder herum zu reissen.

Er fragte die Bank, bei der der Versicherungsvertrag im Safe liegt, ob er ihn nicht zurück haben könnte, damit er das Geld jetzt aus dem Vertrag heraus holen und besser anlegen könnte.

Denn damit könnte er die Situation noch retten.

Theoretisch.

Und nur dann, wenn alle mitziehen (Bank, Versicherung, Klaus-Jürgen)

Denn die Bank hat abgelehnt.

Sie gibt den Lebensversicherungsvertrag nicht heraus und lässt Klaus-Jürgen ins offene Messer laufen.

Er kann jetzt überlegen, wie sein Leben ab 2024 aussehen wird, wenn er noch Schulden, aber kein Haus mehr hat.

Seine ganze Kalkulation ist über den Haufen geworfen.

Voraussichtlich gehört er zu den 30% der Menschen, die von Altersarmut betroffen sind.

Er wird sich wohl auf Hartz 4 Niveau einstellen müssen.

Tolle Perspektive.

Das ganze Leben gearbeitet und dann vom Hausbesitzer mit sicherer Rente zum Hartz 4 Empfänger.

Das hatte sich Klaus-Jürgen anders vorgestellt.

Jetzt kennst du die unglaubliche Geschichte von Klaus-Jürgen und warum er 2024 pleite sein wird.

Quelle: Versicherungsbote.deHier noch ein interessanter Beitrag, den ich gerade auf der Seite Versicherungsbote.de gefunden habe. Demnach ist das Risiko für Altersarmut für ostdeutsche Renter doppelt so hoch wie für westdeutsche.

Klaus-Jürgen steht daher mit seiner Geschichte nicht allein da.Wenn du die Geschichte von Klaus-Jürgen interessant findet, teile sie bitte.

Gibt es doch noch ein Entkommen aus der Falle für Klaus-Jürgen?

Nur mal angenommen, schon im Jahr 1994 hätte Klaus-Jürgen noch eine andere Möglichkeit gekannt..

Denn vom Grundsatz ist die Rückzahlung des Kredits über einen Ansparvertrag eine gute Idee.

Nur, wie wir an diesem Beispiel gesehen haben, im Falle der Lebensversicherung leider nicht sicher genug, dass der erforderliche Betrag auch herauskommt.

Klaus-Jürgen kann nicht davon ausgehen, dass er SICHER 200.000 Euro bekommt.

Was kann er nun besser machen?

Dazu will ich mal eine kurze Geschichte erzählen.

Klaus-Jürgen kann nämlich das machen, was zum Beispiel auch Art Williams zur Gründung der weltgrößten Versicherung veranlasst hat. (kannst du googeln)

Nach dem Tod seines Vaters stand die Familie von Art Williams, trotz Absicherung über eine Lebensversicherung, mit einem läppischen Auszahlungsbetrag von 15.000 Dollar fast allein da.

Art beschreibt in seinem Buch, dass seine Familie für die Höhe der Beiträge ohne weiteres auch eine Absicherung von 100.000 Dollar hätte haben können. Hat ihnen nur niemand verkauft.

Der Grund, warum seine Mutter so wenig Geld erhielt, war genau der Gleiche, wie in dem Fall von Klaus-Jürgen.

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In dem Lebensversicherungsvertrag steckt gleichzeitig eine Risikoabsicherung (Zahlung bei Tod) und eine Geldanlage (Investment). 

Beides wird also zusammen in einen Vertrag gemischt.

Das ist für den Vermittler das Beste, weil er für einen Kapitallebensversicherungsvertrag wesentlich mehr Provision erhält als für eine reine Risikoabsicherung.

Und das ist das schlechteste, was du als Kunde machen kannst, das sagen mittlerweile alle Experten.

Du musst IMMER Risikoabsicherung und Investment voneinander TRENNEN.

In Arts Fall hätte die Familie nur eine Risikoabsicherung und kein Investment gebraucht, weil nur die Arbeitskraft des Vaters abzusichern war. 

Ein fataler Fehler, noch dazu, wo der Versicherungsvermittler auch noch aus dem engeren Bekanntenkreis stammte und ein besonderes Vertrauen genoss.

Diese Ungerechtigkeit war für Art Williams die Motivation, mit 85 Mitstreitern sein Versicherungsunternehmen zu gründen und einen beispiellosen Feldzug gegen diese Machenschaften zu führen.

Sein Credo aus seiner persönlichen Erfahrung:

Risikoabsicherung und Investment IMMER trennen.

Was kann Klaus-Jürgen nun von Anfang an anders machen?

=> Er trennt das RISIKO vom INVESTMENT.

Das heisst, statt 280 Euro Monatsbeitrag in die Lebensversicherung zahlt er 40 Euro in eine Risikoversicherung und 240 Euro investiert er.

Die Rechnung sieht dann so aus:

(Bild Variante Kredit + Risikoabsicherung + Investment)

Hier siehst du, dass Klaus-Jürgen, genau wie bei der Variante mit der Lebensversicherung, insgesamt ebenfalls 100.800 Euro einzahlt.

Auch die Laufzeit ist mit 30 Jahren genauso lang.

Der einzige, aber entscheidende Unterschied, ist die Summe, die er nach 30 Jahren aus seinem Investment heraus bekommt.

Hier die Kenndaten, wenn Klaus-Jürgen 30 Jahre lang 240 Euro investiert:

(Bild Kenndaten Investmentpolice)

Eins noch.

Dadurch, dass er IMMER die Kontrolle über sein Investment hat (hier ist Klaus-Jürgen der Kontoinhaber, bei der Versicherung hat er das nicht!), kann er auch genau sehen, was erwirtschaftet wird und kann einen täglichen aktuellen Stand in seinem Konto abrufen.

Im Detail, mit Zins und Zinsenzins sieht seine Rechnung jetzt so aus:

( Bild Guthabenentwicklung) 

Einen weiteren großen Unterschied kannst du bestimmt auch noch erkennen, oder?

Schau mal auf die Gesamtsumme.

Statt 200.000 Euro, wie bei der Lebensversicherungsrechnung erhält er hier 235.000 Euro aus dem Investment.

(Ist ja auch klar, wenn sein monatlicher Beitrag sofort Zinsen bringt, während bei der Versicherung in den ersten 20 bis 24 Monaten mit dem Beitrag von Klaus-Jürgen zuerst der Vermittler bezahlt und erst danach angespart wird.)

Hier also nun der Vergleich aller drei Varianten aus dem Fall von Klaus-Jürgen.

(Bild Vergleich Kredit + Risikoabsicherung vs. Kredit + Lebensversicherung vs. Kredit + Risikoabsicherung + Investment)

Fazit:

Die Variante C mit dem "Hätte-ichs-doch-vorher-gewusst"-Szenario bringt Klaus-Jürgen jetzt natürlich auch nichts mehr.

Aber immerhin hat er für sich gelernt, dass er IMMER die Risikoabsicherung von seinem Investment trennen sollte.

Damit zahlt er am wenigsten und bekommt am meisten.

Bleibt die Frage,

was kann Klaus-Jürgen in 2016 und in seiner Situation konkret machen?

Wie kommt er aus der Lage, dass er voraussichtlich 2024 Pleite sein wird, wieder heraus?

Da er ja gesehen hat, welche Wirkung die Trennung von Risiko und Investment hat, kann er versuchen, diese Strategie ab sofort anzuwenden.

==> Das heisst ganz konkret für ihn, so schnell wie möglich das Maximum aus der Lebensversicherung heraus holen und den Beitrag aufteilen in eine Risikoversicherung von 40 Euro und ein Investment von 240 Euro.

Die Risikoversicherung für 40 Euro Monatsbeitrag ist nicht weiter spannend, aber was kommt heraus, wenn die Versicherung aufgelöst wird?

Hier muss Klaus-Jürgen zunächst einen Profi finden, der ihm das maximale Geld aus dem Vertrag heraus holt.

Direkt bei der Versicherung zu fragen kostet ihn nur Zeit und bringt, nach seinen bisherigen Erfahrungen, nur wenig.

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Der Profi hat nach kurzer Zeit eine Zahl für Klaus-Jürgen.

Er bietet ihm 88.000 Euro für die Versicherung an. (Von der Versicherung selbst hätte er nach langem Feilschen um die 75.000 Euro bekommen.)

Damit kann er also mit seinem Invest loslegen und startet mit 88.000 Euro Anfangssumme. Zusätzlich zahlt er noch den Monatsbeitrag von 240 Euro.

Seine Kalkulation und die Kenndaten sehen also wie folgt aus:

(Bild Kenndaten Investment, Einmalbetrag 88.000 Euro, monatlich 240 Euro)

Wir sehen, dass er nun nach 8 Jahren, also im Jahr 2024, knapp 170.000 Euro bekommt.

Im Vergleich zu den 125.000 Euro aus der Versicherung sind dies bei seinem Investment also 45.000 Euro mehr.

Das ist schon eine ganz andere Diskussionsgrundlage für das Gespräch mit der Bank, stimmt's?

Und so sieht seine Rechnung im Detail aus:

(Bild Guthabenentwicklung)

Neues Fazit:

Klaus-Jürgen bekommt 2024 zwar 170.000 und keine 200.000 Euro und kann das Darlehen daher voraussichtlich nicht komplett zurück zahlen.

Von einer brenzligen Situation ist er aber weit entfernt.

Im Gegenteil:

Er kann der Bank vorschlagen, das Darlehen 2 1/2 Jahre später als geplant komplett zurück zu zahlen, denn er bekommt aus seinem Investment ja am Ende etwa 12.000 Euro Zinsen pro Jahr.

Die 30.000 Euro hat er damit nach 2 1/2 Jahren allein aus den Zinsen zusammen.

Wenn du diese Geschichte interessant findest, teile sie gerne. Herzlichen Dank für deine Unterstützung.

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